AGB

1. Geltung

1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen bilden die Grundlage für alle Geschäftsbeziehungen zwischen dem Auftraggeber (nachfolgend Kunde genannt) und dem Auftragnehmer (nachfolgend Agentur genannt).

1.2. Nebenabreden, Vorbehalte, Änderungen oder Ergänzungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Schriftform.

2. Vertragsabschluss

2.1. Mit der Auftragserteilung, gleichgültig in welcher Form diese erfolgt, erkennt der Kunde diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Dauer der gesamten Geschäftsbeziehung an.

2.2. Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde ein Angebot unterzeichnet und zurücksendet oder dieses durch Zusage annimmt.

3. Leistungsumfang

Der Umfang der zu erbringenden Leistungen wird vom Kunden klar definiert und von der Agentur schriftlich festgehalten. Nachträgliche Änderungen des Leistungsumfangs bedürfen der Schriftform.

4. Pflichten des Kunden

4.1. Alle Leistungen (insbesondere alle Entwürfe, Skizzen, Reinzeichnungen) sind vom Kunden zu überprüfen und innert sieben Tagen freizugeben. Bei nicht rechtzeitiger Freigabe gelten sie als vom Kunden genehmigt.

4.2. Der Kunde wird die Agentur unverzüglich mit allen Informationen und Unterlagen versorgen, die für die Erbringung der Leistung erforderlich sind. Er wird sie von allen Vorgängen informieren, die für die Durchführung des Auftrags von Bedeutung sind, auch wenn diese Umstände erst während der Durchführung des Auftrags bekannt werden. Der Kunde trägt den Aufwand, der dadurch entsteht, dass Arbeiten infolge seiner unrichtigen, unvollständigen oder nachträglich geänderten Angaben von der Agentur wiederholt oder angepasst werden müssen oder verzögert werden.

4.3. Der Kunde ist verpflichtet, die für die Durchführung des Auftrages zur Verfügung gestellten Unterlagen auf eventuelle bestehende Urheber- und Kennzeichenrechte oder sonstige Rechte Dritter zu prüfen. Bei einer Verletzung derartiger Rechte haftet die Agentur nicht.

5. Fremdleistungen

5.1. Die Agentur ist nach freiem Ermessen berechtigt, die Leistung selbst auszuführen oder sich bei der Erbringung Dritter zu bedienen.

5.2. Die Leistungen des Dritten erfolgen auf Rechnung des Kunden. Es gilt der zwischen Kunde und Agentur vereinbarte Stundenansatz.

6. Termine

6.1. Frist- und Terminabsprachen sind schriftlich festzuhalten bzw. zu bestätigen. Die Agentur bemüht sich die vereinbarten Termine einzuhalten. Die Nichteinhaltung der Termine berechtigt den Kunden allerdings erst dann zur Geltendmachung der ihm gesetzlich zustehenden Rechte, wenn er der Agentur eine angemessene, mindestens aber 14 Tage dauernde Nachfrist gewährt hat. Diese Frist beginnt mit dem Zugang eines Mahnschreibens an die Agentur.

6.2. Nach fruchtlosem Ablauf der Nachfrist kann der Kunde vom Vertrag zurücktreten. Eine Verpflichtung zur Leistung von Schadenersatz besteht nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit der Agentur.

6.3. Unabwendbare oder unvorhersehbare Ereignisse entbinden die Agentur von der Einhaltung des vereinbarten Liefertermins. Gleiches gilt, wenn der Kunde mit seinen zur Durchführung des Auftrags notwendigen Verpflichtungen (z.B. Bereitstellung von Unterlagen oder Informationen) im Verzug ist. In diesem Fall wird der vereinbarte Termin zumindest im Ausmass des Verzugs verschoben.

7. Honorar

7.1. Wenn nichts anderes vereinbart ist, entsteht der Honoraranspruch der Agentur für jede geleistete Stunde, sobald diese erbracht wurde.

7.2. Alle Leistungen der Agentur, die nicht ausdrücklich durch das vereinbarte Honorar abgegolten sind, werden gesondert entlohnt. Alle der Agentur erwachsenden Barauslagen sind vom Kunden zu ersetzen.

7.3. Kostenvoranschläge der Agentur sind grundsätzlich unverbindlich. Wenn abzusehen ist, dass die tatsächlichen Kosten die von der Agentur schriftlich veranschlagten Kosten um mehr als 20%  übersteigen, wird die Agentur den Kunden auf die höheren Kosten hinweisen. Die Kostenüberschreitung gilt als vom Kunden genehmigt, wenn der Kunde nicht binnen sieben Tagen nach diesem Hinweis schriftlich widerspricht und gleichzeitig kostengünstigere Alternativen bekannt gibt.

7.4. Für alle Arbeiten der Agentur, die aus welchem Grund auch immer vom Kunden nicht zur Ausführung gebracht werden, gebührt der Agentur eine angemessene Vergütung. Mit der Bezahlung dieser Vergütung erwirbt der Kunde an diesen Arbeiten keinerlei Rechte; nicht ausgeführte Konzepte, Entwürfe und sonstige Unterlagen sind vielmehr unverzüglich der Agentur zurückzustellen.

8. Zahlung

8.1. Die Rechnungen der Agentur werden ohne jeden Abzug ab Rechnungsdatum fällig und sind, sofern nichts anderes vereinbart wurde, innert einem Monat ab Erhalt der Rechnung zu bezahlen.

8.2. Bei verspäteter Zahlung gelten Verzugszinsen in der Höhe von 5 Prozent als vereinbart.

8.3. Die Nutzungsrechte der gelieferten Waren bleiben bis zur vollständigen Bezahlung im Besitze der Agentur.

8.4. Wird ein Kostenvoranschlag dem Kunden ausgehändigt, sind 30 Prozent des Betrags im Voraus zu bezahlen. Wird kein Kostenvoranschlag ausgehändigt, sind, sofern nichts anderes abgemacht ist, 1000 CHF im Voraus der Agentur zu bezahlen. Der Rest der Kosten ist bei Fertigstellung des Auftrags zu begleichen.

9. Eigentumsrecht und Urheberschutz

Alle Leistungen der Agentur einschliesslich jener aus Präsentationen (z.B. Anregungen, Ideen, Skizzen, Vorentwürfe, Reinzeichnungen, Konzepte, Negative), auch einzelne Teile daraus, bleiben ebenso wie die einzelnen Werkstücke und Entwurfsoriginale im Eigentum der Agentur und können von der Agentur jederzeit – insbesondere bei Beendigung des Vertragsverhältnisses – zurückverlangt werden. Der Kunde erwirbt durch Zahlung des Honorars nur das Recht der Nutzung einschliesslich Vervielfältigung zum vereinbarten Zweck und im vereinbarten Nutzungsumfang.

10. Domain

Auf Wunsch des Kunden übernimmt die Agentur die Verwaltung der Domains. Die Rechte bleiben in Besitz des Kunden.

11. Hosting

11.1. Die Agentur bietet verschiedene Hosting-Pakete an, welche zu unterschiedlichen Preisen und Konditionen abgeschlossen werden können.

11.2. Übernimmt die Agentur das Hosting für den Internetauftritt, wird ein Vertrag auf unbefristete Zeit abgeschlossen.

11.3. Für diese Dienstleistung erhebt die Agentur eine fixe Jahresgebühr, welche mit dem Tag der Freischaltung des Internetauftritts beginnt und dann im Turnus von zwölf Monaten in Rechnung gestellt wird.

11.4. Bei Kündigung ist eine Rückvergütung pro rata temporis nicht möglich.

11.5. Das Hosting kann vom Kunden bis einen Monat vor Ablauf der jeweiligen zwölf Monate ab Freischaltung in schriftlicher Form gekündigt werden, ansonsten bleibt der Hosting-Vertrag bestehen.

11.6. Die Verfügbarkeit des Internetauftritts kann technisch nicht zu 100% gewährleistet werden. Die Agentur wird den Internetauftritt möglichst stabil und konstant zur Verfügung stellen. Wartungs-, Sicherheits- oder Kapazitätsarbeiten sowie Ereignisse, die nicht im Einflussbereich der Agentur liegen können zu kurzfristigen Störungen führen.

12. Rückwärtskompatibilität

12.1. Die Agentur versucht so gut wie möglich für die gewünschten Browser den Internetauftritt zu optimieren und die Rückwärtskompatibilität zu gewährleisten.

12.2. Es kann vorkommen, dass gewisse Eigenschaften des Internetauftritts in älteren Browsern trotz Optimierung nicht funktionieren.

12.3. Die Kosten für den Aufwand und den Versuch trägt der Kunde.

13. Suchmaschinenoptimierung

13.1. Ist eine Suchmaschinenoptimierung gewünscht, wird der Internetauftritt so gut wie möglich getrimmt und optimiert.

13.2. Die Anmeldung bei den gewünschten Suchmaschinen erfolgt durch die Agentur.

13.3. Die Agentur übernimmt jedoch keine Garantie für den Erfolg und Nutzen der Anmeldung.

14. Wartung und Aktualisierung

14.1. Wird ein Wartungsvertrag abgeschlossen, ist die Agentur dafür verantwortlich, die vertraglich vereinbarten Webseiten des Kunden in den entsprechenden Zeiträumen zu kontrollieren und zu aktualisieren sowie gegebenenfalls Fehlfunktionen zu beseitigen.

14.2. Der Kunde ist während der im Vertrag definierten Termine dafür verantwortlich, dass keine Änderungen an den definierten Webseiten vorgenommen werden.

14.3. Updates für das Content-Management-System werden nur vorgenommen, wenn dies gewünscht wird.

15. Kennzeichnung

15.1. Die Agentur ist berechtigt, auf allen Werbemitteln und bei allen Werbemassnahmen auf die Agentur und allenfalls auf den Urheber hinzuweisen, ohne dass dem Kunden dafür ein Entgeltanspruch zusteht.

15.2. Möchte der Kunde diese Kennzeichnung nicht, kann die Agentur den Kunden berechtigen, den Hinweis auf den Werbemitteln durch einen zusätzlich zu leistenden Betrag entfernen zu dürfen.

16. Rücktritt vom Vertrag

16.1. Die Agentur ist insbesondere zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt, wenn:

- die Ausführung der Leistung aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, unmöglich ist oder trotz Setzung einer Nachfrist weiter verzögert wird;

- berechtigte Bedenken hinsichtlich der Bonität des Kunden bestehen und dieser auf Begehren der Agentur weder Vorauszahlungen leistet noch vor Leistung der Agentur eine taugliche Sicherheit leistet;

- der Kunde in Abnahmeverzug gerät.

16.2. Tritt die Agentur wegen einem oder mehreren von den oben genannten Gründen zurück, kann die Agentur Schadenersatz vom Kunden verlangen und die bis daher geleisteten Stunden in Rechnung stellen.

17. Mängelrüge

17.1. Der Kunde hat allfällige Reklamationen unverzüglich, jedenfalls jedoch innerhalb von sieben Tagen nach Leistung durch die Agentur schriftlich geltend zu machen und zu begründen. Im Fall berechtigter und rechtzeitiger Reklamationen steht dem Kunden nur das Recht auf kostenfreie Verbesserung oder Austausch der Leistung durch die Agentur zu.

17.2. Bei gerechtfertigter Mängelrüge werden die Mängel in angemessener Frist behoben, wobei der Kunde der Agentur alle zur Untersuchung und  Mängelbehebung erforderlichen Massnahmen ermöglicht. Die Agentur ist berechtigt, die Verbesserung der Leistung zu verweigern, wenn diese unmöglich ist, oder für die Agentur mit einem unverhältnismässig hohen Aufwand verbunden ist.

18. Haftung

18.1. Die Agentur haftet im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften lediglich für Schäden, sofern ihr Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann.

18.2. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen. Das Vorliegen von grober Fahrlässigkeit hat der Geschädigte zu beweisen.

18.3. Jeder Schadenersatzanspruch kann nur innerhalb von sechs Monaten ab Kenntnis des Schadens geltend gemacht werden.

18.4. Schadenersatzansprüche können den Auftragswert nicht übersteigen.

19. Schlussbestimmungen

19.1. Sofern eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam ist, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine solche ersetzt, die dem Sinn und Zweck der unwirksamen Bestimmung in rechtswirksamer Weise wirtschaftlich am nächsten kommt. Gleiches gilt für eventuelle Regelungslücken.

19.2. Für die vertraglichen Beziehungen der Vertragspartner gilt ausschliesslich schweizerisches Recht. Gerichtsstand ist Herrliberg.

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